ONS-Paradoxon: Ich bin keine Frau für eine Nacht

Mann und Frau

So paradox, wie es im ersten Moment klingt, ist es gar nicht: Wenn eine Frau in ihr Profil hineinschreibt: „kein Interesse an Onenightstands“, „wer Sex sucht, soll woanders suchen“ oder „ich bin keine Frau für eine Nacht“, kann sie ziemlich sicher sein, genau von den Männern aufgespürt zu werden, die auf gar nichts anderes aus sind als das Eine: Die Frau für eine Nacht.

Die Geister, die ich rief…

Warum? Weil diese Frau eine zuverlässige Kandidatin für Verführungen ist. Sie drückt aus, dass sie es bereits erlebt hat – mehrfach. Jeder Mann entnimmt daraus: Sie tut es, wenn man ihr ein bisschen mit Zukunftsfantasien und Liebesgesäusel auf die Sprünge hilft. Wenn es schon ein paar Mal gelungen ist, warum dann nicht auch ein nächstes Mal?

Die erste Nacht wird, wie immer himmlisch sein – und dann wird sich der Liebhaber aus dem Staub machen – er weiß, warum er dies tut – und sie wird es nie erfahren.

Keine falschen Männer anziehen

Frauen, die keine One-Night-Stands wollen und nicht auf das schnelle Abenteuer für eine Nacht aussind, sollten deshalb schon allein das Wort vermeiden – und sich alle Attribute zulegen, die auf eine Langzeitbeziehung hinausgehen: Geist, Charme, Charakter, soziale Fähigkeiten. Außerdem hilft gegen unbeabsichtigte Onenightstands selbst Verantwortung für sich zu übernehmen und sie nicht dem Mann zu überlassen.

Männer mit etwas Erfahrung finden sehr schnell heraus, wer sich abpflücken lässt und wer nicht – sogar ohne einschlägige Hinweise. Frauen, die Wert darauf legen begehrt zu sein, die ihr Aussehen und ihre körperlichen Vorzüge einseitig hervorheben begehrte Objekte für jeden sexfreudigen, aber beziehungsscheuen Mann.

Hinzu kommt oft noch, dass bestimmte Berufsgruppen, von der Lehrerein bis zur Friseurin, in den Bereich der „ONS-Verdächtigen“ fallen – und im sozialen Status sind es vor allem die frisch getrennten Frauen sowie die allein erziehenden Mütter, die Gelüste nach Onenightstands auslösen.

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