One-Night-News frisch aus der Szene (27.09.2008)Die iometrische Suchmaschine Procombdurchforstet für Sie das Internet und spürt unerwünschte private Erotik-Videos und Sex-Movies für Sie auf.
Die Kunden von Firmengründer Torsten Germs und seinen neun Mitarbeitern sind meist Frauen zwischen 20 und 40 Jahren, deren frühere erotische Aufnahmen nicht mehr zu ihrem Leben passen und die nicht wollen, dass von ihnen Sex-Videos im Internet kursieren.
Oder sie wollen gegen Erotik-Movies vorgehen, die ein rachsüchtiger Ex-Freund in ein Pornoportal hochgeladen hat. Für die Online-Ermittlungen braucht Gems' Unternehmen ein aktuelles Foto der Kundin, auf dem ihr Gesicht direkt in die Kamera zeigt.
Mit den so erfassten biometrischen Daten durchsuchen Programme der Firma etwa 25 Millionen Dateien, die auf Festplatten in den USA lagern.
Fünf Mitarbeiter klassifizieren das Material und füttern die Suchmaschine mit weiteren Daten: Welche Haarfarbe die Frauen haben und wo die Aufnahmen entstanden sein könnten. Ein ausführlicher Durchlauf des großen Firmen-Archivs dauert 150 Tage und kostet 139 Dollar. Zum Service gehört eine Online-Überwachung für ein weiteres Jahr.
Wenn Dateien mit kompromittierendem Material gefunden wurden, versucht Procomb die Verbreitung zu stoppen. Mitarbeiter bitten die Betreiber der Portale, den Clip zu löschen. Bei Youporn funktioniere das sehr gut, berichtet Gems. Er vermutet, dass in Europa und Nordamerika allein mit privaten Aufnahmen auf einschlägigen Seiten 10 bis 20 Millionen Euro jährlich umgesetzt werden.Viele Menschen unterschätzen leider immer noch, dass sie jede Menge private Spuren im Internet hinterlassen. Wer sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigen möchte, dem empfehlen wir folgenden Beitrag: Welche Spuren hinterlasse ich in Communities und Partnerbörsen?
Quelle: Tariftip.de
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